Ihr findet die Ackerhummel cool und wollt sie unterstützen? 

Super! Es gibt mehrere Möglichkeiten: 

SoLawi! 
Solidarischen Landwirtschaft ist uns ein großes Anliegen. Tausch dich mit uns und anderen darüber aus. Infos dazu unten!

Bekanntmachen! 
Hilf uns, indem du deiner Familie und Freund*innen von uns erzählst oder Beiträge von uns teilst! Die Ackerhummel versorgt gerne noch viel mehr Menschen!

Mithilfe!  
Du arbeitest gerne am Feld? Möchtest unsere Homepage verbessern? Oder einmal am Markt stehen? Irgendeine Zusammenarbeit schmieden? Egal was, wir freuen uns über deine Kontaktaufnahme!

Komm vorbei! 
Bei der Ackerhummel wird es immer wieder Veranstaltungen geben, sei es ein “Tag der offenen Tür”, Jungpflanzenmarkt, Erntedankfest, Gemeinschaftsabende am Lagerfeuer etc. Damit du nichts verpasst, trägst du dich am besten in unseren Newsletter ein. 

Spende! 
Kleine ganzheitliche Landwirtschaften haben selten Geld auf der großen Kante. Mit einer Spende kannst du uns helfen, neue Investitionen zu tätigen, die uns helfen unsere Arbeit noch besser zu machen! 

Solawi- Solidarische Landwirtschaft

Die Ackerhummel möchte eine SoLawi werden.  
Warum? Weil es u.E. das beste, fairste und nachhaltigste Landwirtschaftsmodell ist. 
Die nächsten Jahre wollen wir Schritt für Schritt weiter in die Solidarische Landwirtschaft hineinwachsen. Warum nicht sofort? Weil es dazu eine mehrjährige Vertrauensbasis und Erfahrungswerte über Betriebsausgaben, Arbeitzeiten etc. braucht. Bei Fragen nehmt gerne mit uns Kontakt auf.  

Was eine Solawi so besonders macht? *1

Solidarische Landwirtschaft  
Community Supported Agriculture 

In einer Solawi / CSA gehen Erzeuger*innen und Verbraucher*innen von Lebensmitteln eine Partnerschaft ein mit dem Ziel faires, nachhaltiges und regeneratives landwirtschaftliches Arbeiten zu ermöglichen und die Versorgung mit gesunden, regionalen, frischen Lebensmitteln zu gewährleisten. 

Wir teilen die Kosten, die Ernte und die Verantwortung. 

Gemeinsam übernehmen wir die Kosten für Anbau, Pflege und Ernte unserer Nahrungsmittel. Die Versorgung mit Gemüse wird dadurch unabhängig von Marktdruck und Handelsketten. 

Wir teilen die Ernte. Was am Hof wächst, wird unter allen Mitgliedern aufgeteilt. In reichen Erntejahren gibt’s viel für alle und wenn mal etwas nicht so gut gedeiht, trägt auch das die Gemeinschaft. Dank der vielen verschiedenen Kulturen kann dies gut ausgeglichen werden. 

Auch die Verantwortung wird geteilt. So gibt es die Möglichkeit am Feld, am Markt, online oder sonst wie mitzuhelfen, dass der Betrieb funktioniert. Alles freiwillig und je nach Fähigkeiten und Möglichkeiten. 

Wir kaufen nicht.  
Wir finanzieren den Betrieb, der unser Gemüse produziert. 

Ernteteiler*innen sind keine Käufer im herkömmlichen Sinn. Wir kaufen nicht eine bestimmte Menge Gemüse, für die wir einen festgelegten Preis bezahlen, sondern wir finanzieren gemeinsam die Produktion des Gemüses. Wir bezahlen also keine Ware, sondern ermöglichen den Gärtner*innen, für uns Gemüse zu erzeugen und dabei selbst von dieser Arbeit leben zu können. 

Wir zahlen keinen fixen „Preis“.  
Wir schätzen unseren Beitrag selbst ein. 

In der traditionellen Marktproduktion besteht ein Interessensgegensatz: Produzent*innen wollen einen möglichst hohen Preis erzielen, der Konsument*innen einen möglichst geringen Preis bezahlen. Hier gibt es immer auch Verlierer: Ist der Preis zu niedrig, können die Erzeuger*innen nicht von ihrer Arbeit leben, ist der Preis zu hoch, bleibt, wer über wenig Geld verfügt, vom Genuss des Gemüses ausgeschlossen.  

In der solidarischen Landwirtschaft stehen daher die Bedürfnisse und besonderen Lebensumstände aller Beteiligten im Mittelpunkt: Die Erzeuger*innen legen offen, wieviel finanzielle Mittel sie für die Produktion des Gemüses benötigen, die Konsument*innen erklären, wieviel sie aufgrund ihrer Lebensumstände zur Aufbringung dieser Mittel beitragen können und schätzen ihren Beitrag entsprechend ein.  

Wer selbst mit anpacken will, ist auch dazu eingeladen. Wir alle tragen also nach unseren persönlichen Möglichkeiten zum Projekt „solidarische Landwirtschaft“ bei. 

 

  1. Die folgende Beschreibung durften wir von GeLa Ochsenherz mit kleinen Änderungen übernehmen. Danke dafür! ↩︎